Extrasens-Artikel
Faszination Basel
Von Reiner Meurer
Seit meiner Einweihung und meinem Beitritt zur Europäischen Gesellschaft für Bioenergetik Extrasens e.V. kam ich des Öfteren mit Biosens zusammen, die schon einmal bei den Basler Psi-Tagen dabei waren. Auf die Frage, wie es denn da so gewesen wäre, sagten sie: „Baaasel“, zogen das Wort etwas in die Länge und bekamen einen verklärten Gesichtsausdruck. Dann erzählten sie und erzählten und wollten gar nicht mehr aufhören.
Ich, ein „erfahrener Messehase“ – schließlich hatte ich ja schon vor meiner Ausbildung einmal mitgeholfen unseren Stand bei der Gesundheitsmesse in Bad Godesberg aufzubauen – dachte dann immer: „Was mag denn dran sein, an diesen Psi-Tagen? Gut, sicher ist alles etwas größer und internationaler als in Bad Godesberg. Aber Messe ist Messe, und ob ich nun hier oder dort Menschen helfen kann...“
Nun, tief bewegt und beeindruckt gerade von meinem ersten Psi-Tage-Einsatz zurück, spreche ich Basel auch mit drei „a“, und für meinen Gesichtsausdruck dabei möchte ich keine Garantie übernehmen.
Woran liegt das? Was macht die Faszination dieses Weltkongresses aus? Ich habe lange darüber nachgedacht und möchte nun versuchen, es zu erklären.
Für mich ist es nicht die Größe des Kongresses, auch nicht die Tatsache, dass dort Heiler aus aller Welt anzutreffen sind. Was mich so beeindruckt hat, waren zunächst einmal die Besucher. Von zum Teil sehr weit her sind sie angereist, fast alle mit dem gleichen Ziel: Hilfe finden, Linderung ihrer großen seelischen und körperlichen Schmerzen, Heilung ihrer von der Schulmedizin austherapierten, lebensbedrohlichen Krankheiten. Man musste diesen vielen Menschen nichts erklären. Und dann nahmen sie an, was wir ihnen geben konnten, in tiefer Dankbarkeit. Viele kamen mehrere Male zu uns, vielen konnten wir helfen, neuen Mut und neue Hoffnung zu fassen. Ein riesiger Stapel von Adressen der Biosens, den wir dabei hatten, war am Ende des Kongresses vergriffen.
Ein weiterer, sicher wichtiger Grund ist der insgesamt offene Umgang mit der Arbeit von Heilern und Geistheilern. Die Arbeit ist weitgehend akzeptiert, ja sogar respektiert. Anders als wir es in Deutschland gewohnt sind, gehören die Begriffe „Heiler“, „Behandlung“, „Therapie“, „Praxis“ usw. zum normalen Sprachgebrauch im Zusammenhang mit unserer Arbeit. Glückliche Schweizer Kollegen!
Ein schweizerischer Physikprofessor sagte in einem der Vorträge: „Schweizer und Deutsche sind sich sehr ähnlich und dennoch haben sie zwei völlig verschiedene Demokratien. Wenn in der Schweiz ein Heiler ein Ergebnis vorweist, informieren wir die Menschen, egal ob die Wissenschaft dafür eine Erklärung hat oder nicht. In Deutschland wandern diese Dinge in die Schublade.“ Und weiter: „Die Gesundheitssysteme werden immer unbezahlbarer, die Kirchen haben immer weniger Einnahmen. Vielleicht ist das der Weg Gottes, die Menschen – auch in Deutschland – dazu zu bewegen, sich intensiver, offener und positiver mit unserer Arbeit zu beschäftigen.“
Ich glaube, diese Dinge sind es, wegen derer eine so große Faszination von den Basler Psi-Tagen ausgeht.
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