Gemeinsam meditieren - Meditationsthemen
Januar - Dankbarkeit
02.01.: Dank an alle für alles
Ich danke für alles das, was ich in diesem Leben erfahren durfte. Durch die Dankbarkeit eröffne ich mir einen Weg zu der Erkenntnis, dass auch die schweren Zeiten für mich zum Heil werden können, wenn ich ihre Botschaft verstehe. Ich versöhne mich mit allen Menschen und mit mir selbst. Ich versöhne mich mit meinem Schicksal, das mich auf meinem karmischen Weg begleitet, um meine Seele zu befreien, und danke dafür. Die Chance, auf dieser Erde ein zweites Mal geboren zu werden, ist ein Akt der Gnade Gottes.
Dies als ein Geschenk zu sehen, das mir die Möglichkeit eröffnet, ungelöste Situationen aufzulösen durch die Kraft der Vergebung, gibt meinem Leben den wahren Sinn. Ich danke dafür, dass ich hier und heute leben darf. Ich bin dankbar für mein Leben.
09.01.: Dankbarkeit
Ich danke meinen Eltern dafür, dass sie mir das Leben geschenkt haben und bitte um Vergebung, sollte ich mich in irgendeiner Form in Gedanken, Worten oder Taten an ihnen versündigt haben.
Sünde ist keine Schande, die für immer und ewig auf mir lasten muss. Wenn ich bereit bin, sie zu erkennen und anzunehmen, kann aus einer Sünde die wahre Liebe zu allem Leben entstehen. Meinen Eltern zu danken dafür, dass durch ihre Verbindung zueinander mein Leben entstehen durfte, eröffnet mir die Möglichkeit, sie um Vergebung zu bitten, ihnen auch zu vergeben und sie zu lieben, zu ehren und zu achten und sie so anzunehmen, wie sie sind, mit all ihren Stärken und Schwächen.
16.01.: Dankbarkeit an sich selbst und den Lehrer
Ich danke meinem Lehrer. Ich danke mir selbst dafür, dass ich lernen will, besser zu sein als ich jetzt bin. Ich danke dafür, dass ich bereit bin zu wachsen. Ich danke dafür, dass ich die Toleranz in mir selbst und anderen Menschen gegenüber entwickle und lernen möchte, erst meine eigenen Fehler zu sehen und dann die der anderen.
Ich danke dem Lehrer für die geistige Entwicklung und den Zugang zum höheren Bewusstsein, damit ich in mir und in anderen das Gute öffnen kann. Denn nur solange ich bereit bin zu lernen, entwickle ich mich weiter.
Ich bitte, mir die Situationen und Möglichkeiten herbeizuführen, an denen ich lernen und wachsen darf. Ich bitte auch darum, meine Fehler erkennen zu dürfen und bin dankbar dafür, dass somit aus der Schwäche die Stärke wachsen darf. Ich danke meiner Seele, dass sie danach strebt, sich weiter zu entwickeln, hin zu mehr Liebe zu mir selbst und zu allem, was lebt.
23.01.: Dankbarkeit an die Mutter Erde
Dank an die Mutter Erde, die mir das Leben gibt, mich wärmt, beschützt und sich um mich kümmert.
Dank an das Wasser, dass mich tränkt, wenn es mich dürstet. Dank an die Pflanzen, die mich nähren, wenn ich Hunger habe. Dank an die Tiere, die für uns da sind, wenn wir sie brauchen. Dank an die Vielfalt und Schönheit der Natur, an der ich mich erfreuen darf. Dank an die Luft, dir mir den Sauerstoff zum Leben gibt. Dank an die Sonne, die mich wärmt und Dank an den Himmel, der es regnen lässt und wieder neues Leben erweckt.
Dir, Mutter Erde, danke ich für dies alles von ganzem Herzen.
